Qualität von Lehre und Lernen ist unter Beweis zu stellen,
um den Anforderungen der Internationale Baccalaureate Organisation
(IBO) gerecht zu werden. Mit dem Internationalen Baccalaureate
Diploma (IB-Diploma) können die Schülerinnen und
Schüler in Heiligenhaus nunmehr einen weltweit anerkannten
Zugang zu nationalen und internationalen Hochschulen erlangen.
„Das Autorisierungsverfahren war für die gesamte
Schule eine große Herausforderung und eine noch größere
Menge Arbeit“, sagt IB-Koordinatorin Kristine Leabres,
die seit Gründung der Schule an der Umsetzung dieses Programmes
gearbeitet hat. „Es ist ein mehrstufiger Prozess, bei
dem jederzeit auch die Ablehnung durch die IBO möglich
ist.“ Zunächst müsse eine Vielzahl von prüfbaren
Voraussetzungen erfüllt werden, anhand derer die IBO dann
entscheidet, ob die Schule überhaupt in den Kreis der
Kandidaten aufgenommen wird.
So müssen Lehrkräfte zu Workshops in der ganzen
Welt entsandt werden und diese erfolgreich abschließen.
Sie haben eine eigene Unterrichtsplanung für den zweijährigen
Diplomakurs in ihrem jeweiligen Fachgebiet zu erstellen,
die Materialien und Schwerpunkte festzulegen und mit den
Curricula
abzustimmen.
Qualifikationen
und Erfahrungen der Lehrkräfte werden
ebenso geprüft, wie räumliche Voraussetzungen, die
Ausstattung der Schule und die Umsetzung der Standards im Unterricht.
Nach erfolgreicher Vorprüfung aller Voraussetzungen besuchen
IBO-Spezialisten die jeweilige Kandidatenschule und begleiten
den schulischen Alltag über zwei bis drei Tage in allen
Details.
Vier Wochen dauerte
es, bis die erlösende E-Mail kam: „The
IBO welcomes the International School Heiligenhaus to the group
of authorised IB world schools.“ Für die gesamte
Schule sei die Autorisierung „ein toller Erfolg und das
Ergebnis engagierter Arbeit aller Beteiligten“, so Schulgründerin
Dr. Ursula Mock – aber auch „Ansporn und Verpflichtung
zugleich“.