Heiligenhaus
(RP) Beim Stadt-Entscheid im Vorlesewettbewerb
hatte gestern am Ende Lucy Settelmayer
die Nase ganz knapp
vorn. Aber auch ihre drei Mitstreiter aus den sechsten
Schuljahren der weiterführenden Schulen ging nicht
leer aus.
"Lesen gefährdet die Dummheit" – diesen
Kalauer kennen Buch-Freunde. Die Pisa-Studie aber hält
es mit der Volksweisheit "Wer viel liest, weiß viel".
So haben sich die Öffentlichen Bibliotheken Leseförderung
auf ihre Fahnen geschrieben. Eifrig betrieben auch in der
Stadtbücherei durch spannende Veranstaltungen. Locker
und spielend sollen die Kinder neugierig auf Bücher
und Lesen gemacht werden. Tatkräftig und finanziell
unterstützt von den Freunden und Förderern des
Hauses, die besonderen Wert auf Leseförderung legen.
Die wird bundesweit intensiv unterstützt und findet
ihren Höhepunkt durch den jährlich stattfindenden
Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels für die
sechsten Klassen.
Aufgeregte Bibliothekarin
So hieß es auch gestern im Lesecafé der Bibliothek
wieder "Alle mal herhören". Knisternde Spannung
war spürbar. Aufgeregt rutschten vier Mädchen und
Jungen der weiterführenden Schulen auf ihren Stühlen.
Sie hatten den Schulsieg bereits gewonnen, erhielten dafür
von der Buchhandlung Kotthaus und Beer einen Büchergutschein.
Nun hofften alle auf den Stadtsieg. "Ich bin noch aufgeregter
als die Kinder", sagte Büchereileiterin Isabella
Friedlein. "Leselust und Lesespaß sollen im Mittelpunkt
stehen" hob Moderatorin Christiane Elwers beim Vorstellen
der Regularien hervor. Im ersten Teil durfte jedes Kind aus
dem Buch seiner Wahl vorlesen, im zweiten wurde ein unbekannter
Text vorgegeben. Dann hieß es endlich "Alle mal
herhören". Und in diesem Sinne lauschten auch die
anwesenden Freunde und Lehrer mit steigender Spannung.
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