Aktuelle Mitteilungen und Schülerzeitung
International School Heiligenhaus – bilinguale Ganztagsschule  für Schüler aus Heiligenhaus, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Oberhausen, Mülheim, Wuppertal und dem restlichen Ruhrgebiet
WAZ 25.01.2008

Hauptschule soll letzmals umziehen
Die Auflösung findet in der einstigen Förderschule statt

Bis zum 31. Juli 2010 läuft die städtische Gemeinschaftshauptschule in Heiligenhaus aus - sukzessive, Jahrgang für Jahrgang (die WAZ berichtete). Dieser Auflösungsprozess hat mit dem laufenden Schuljahr 2007/2008 bereits begonnen, denn die Schulaufsicht in Mettmann hatte im März 2007 wie berichtet die Bildung einer fünften Klasse mit Blick auf die niedrigen Anmeldezahlen untersagt. Der formale Beschluss zur Schulauflösung wurde bislang von den entsprechenden Heiligenhauser Ratsgremien allerdings noch nicht gefasst. Dies soll jetzt in der nächsten Sitzung des Ausschusses Bildung und Sport am Dienstag, 29. Januar, im kleinen Sitzungssaal des Rathauses nachgeholt werden.

Gleichzeitig wird es in der um 18 Uhr beginnenden öffentlichen Sitzung um die Verlagerung des Schulstandortes gehen. Ab dem nächsten Schuljahr könnten die Klassenverbände der Hauptschule in das Schulgebäude der ehemaligen Förderschule an der Ludgerusstraße verlagert werden. So lautet der Vorschlag der Stadtverwaltung, der dem Gremium jetzt zum Beschluss vorliegt.

Die weitere Nutzung einzelner Fachunterrichtsräume, naturwissenschaftlicher Räume sowie der Sporthalle am bisherigen Schulstandort (Am Sportfeld) soll in Abstimmung mit der dort schon beheimateten International School Heiligenhaus erfolgen.

Von dem Vorschlag der Stadtverwaltung, den Schulbetrieb der Hauptschule ab dem Schuljahr 2008/09 in die einstige Förderschule zu verlagern, wären die sechs Klassen der Hauptschule betroffen, die dann noch übrig geblieben sind. Klassen- und Gruppenräume sind im neuen Gebäude für sie vorhanden. Soweit das möglich ist, sollen dennoch die bisherigen Fachräume am bisherigen Standort genutzt werden, um die Stundentafel zu erfüllen.

Seit September 2007 laufen der Betrieb der Hauptschule und der Privatschule bereits parallel. Und zwar nicht immer unproblematisch, wie man auch im zuständigen Bereich Schule und Sport der Stadtverwaltung zugeben muss. Außerdem habe es zwischen den Schulleitungen einige Missverständnisse gegeben, was die Regelungen zum Raumbelegungsplan angeht. Diese, so wird gehofft, sollten aber spätestens fürs kommende Schulhalbjahr ausgeräumt sein.

Angedacht wurde bereits, ob ein Umzug von zunächst drei Klassen in den kommenden Osterferien sinnvoll und machbar ist. Hauptgrund für den Umzug ist aber aus Sicht der Schulverwaltung die räumliche Enge der Privatschule - deren Plätze seien so stark nachgefragt, dass ihr bisheriger Schulraum nicht mehr ausreicht. P.T./mn