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Wirtschaftsblatt Nr. 2 / 07
We are English spoken |
| Im Herbst wird in ehemaligen Räumlichkeiten der Städtischen
Hauptschule die erste Internationale Schule im niederbergischen
Raum eröffnen. Die Unterrichtssprache ist Englisch; Deutsch
wird als erste Fremdsprache angeboten. Die Schule funktioniere
nach britischem Vorbild — inklusive Schuluniformen — und
werde mit einem Angebot für Kinder im Alter von drei bis
sechs Jahren starten, erklärt die Mülheimer Schulgründerin
Dr. Ursula Mock. Schon bald aber solle der Unterricht auf den
Zeitraum von der Vorschule bis zur zwölften Klasse ausgedehnt
werden. Das dann an der Schule zu erwerbende, international
anerkannte „International Baccalaureate‘ ist vergleichbar
mit dem deutschen Abitur. Dr. Ursula Mock betont, dass das
muttersprachlich englische Lehrpersonal durch seine langjährige
Erfahrung an internationalen Schulen hohe Qualitätsstandards
garantiert. Das Schulgebäude, das die Stadt an die International
School vermietet, ist in den vergangenen Jahren umfangreich
für über eine Million Euro saniert und modernisiert
worden. Bürgermeister Dr. Jan Heinisch begrüßt
daher die Schulgründung in mehrfacher Hinsicht. Einerseits
sei für das hochwertige Gebäude ein Nachfolgenutzer
gefunden worden, nachdem sich die Heiligenhauser Hauptschule
in Ermangelung ausreichender Schülerzahlen in der Abwicklung
befindet. Andererseits mache die Schule die Stadt Heiligenhaus
sowohl als Wohn- als auch als Wirtschaftsstandort attraktiv
für internationales Publikum — nicht zuletzt aufgrund
der Nähe zu Düsseldorf, wo sich auch viele konsularische
Vertretungen befinden. |
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